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Erst vor dem beruflichen Aus, dann Führungskraft dank Sozialwirt

Aufgrund mehrerer Rückenoperationen stand der gelernte Altenpfleger Wolfram Lange vor der Wahl: Frühzeitig in Rente gehen oder einen neuen beruflichen Weg einschlagen? Den Pflegesektor wollte er nur ungern verlassen. Die Deutsche Rentenversicherung bot ihm die Möglichkeit an, im bbw in Bayreuth eine Weiterbildung zum Sozialwirt in Vollzeit zu absolvieren. Das umfangreiche Qualifizierungsangebot richtet sich vor allem an Fachkräfte aus dem sozialen Bereich, die ihr Wissen um Betriebswirtschaft und Managementthemen erweitern möchten. Für Wolfram Lange erwies sich die Entscheidung letztlich als goldrichtig. Heute ist er Leiter eines Alten- und Pflegeheims. „Aus einer für mich aussichtslosen Situation ist ein ganz neuer Weg entstanden“, sagt er.

Anspruchsvolle Qualifizierung unterstützt berufliche Umorientierung

Erfahrungsbericht Sozialwirt Wolfram LangeBereits seit über zwei Jahrzehnten entscheiden sich Menschen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen dazu, die 16-monatige Vollzeit-Weiterbildung zum Sozialwirt (bbw/Hochschule) zu absolvieren, in deren Rahmen vorhandenes Fachwissen um betriebswirtschaftliche Denkstrukturen und Managementkompetenz erweitert wird. Meist ist der Hintergrund, dass ihr Ursprungsberuf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. So erging es auch dem gelernten Altenpfleger Wolfram Lange – sein Rücken spielte nicht mehr mit. Er befand sich in einer Situation, die ihm ausweglos erschien. Die einzige offensichtliche Möglichkeit war, frühzeitig in Rente zu gehen. Dann empfahl ihm die Rentenversicherung im Rahmen eines Beratungsgesprächs die Weiterbildung beim bbw. Da Wolfram Lange ohnehin im Bereich Pflege bleiben wollte und im Rahmen dieses Lehrgangs außerdem eine Zusatzqualifikation zur Heimleitung möglich war, entschied er sich, das Angebot zur Qualifizierung zu nutzen. „Es war eine Bauchentscheidung, die ich nicht bereut habe“, so unser ehemaliger Teilnehmer.

Durchs Praktikum zum neuen Job

Die Vollzeit-Weiterbildung zum Sozialwirt (bbw/Hochschule) beinhaltet zwei Praktika, die den Teilnehmern wertvolle Einblicke ermöglichen. Immer wieder wird aus der einstigen Praktikumsstelle sogar der spätere Arbeitsplatz. Dies kann auch Wolfram Lange bestätigen. Er nutzte das Angebot, für drei Monate als Assistent der Pflegedienstleitung in einem Alten- und Pflegeheim zu arbeiten. Auch aufgrund des erworbenen Wissens aus der Weiterbildung entwickelte er während seines Praktikums konzeptionelle Vorschläge für die Optimierung des Heims, was äußerst positiv aufgenommen wurde. Der Vorstand übertrug ihm nach erfolgreichem Lehrgangsabschluss zunächst für sechs Monate, später dann unbefristet, die Leitung des Hauses. Sein neuer Job sei herausfordernd, mache ihm aber Spaß, meint Wolfram Lange. Von den Weiterbildungsinhalten wie Betriebswirtschaft, Personalführung, Marketing und Recht profitiere er bis heute.

Rückblickende Bewertung fällt äußerst positiv aus

Auf die Frage, wie Wolfram Lange seine Weiterbildungszeit erlebt hat, antwortete er: „Die größte Herausforderung war das viele Lernen. Das musste ich wieder erlernen.“ Besonders positiv sind ihm einige sehr gute Dozenten, die kleine Klassengemeinschaft und der Zusammenhalt unter Gleichgesinnten in Erinnerung geblieben. „Wir haben uns in schwierigen Situationen gegenseitig wieder aufgebaut“, berichtet er. Die Unterrichtsqualität und Lehrgangsorganisation bewertet Wolfram Lange ebenfalls sehr positiv. „Auch die Betreuung durch unsere Kursleiterin und die Lehrkräfte konnte nicht besser sein. Bei Problemen hatte man immer einen Ansprechpartner“, so der Absolvent weiter.

Prädikat: empfehlenswert

„Ich kann diese Weiterbildung nur weiterempfehlen“, fasst Wolfram Lange zusammen. Er wünscht sich außerdem, dass die Qualifikation des Sozialwirts noch wesentlich bekannter wird. Gerade im Gesundheitsbereich sei es wichtig, Menschen aus der Pflege weiter zu qualifizieren, da diese Personengruppe aufgrund ihrer Praxiserfahrung die idealen Voraussetzungen für Leitungsfunktionen mitbringt.

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