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Weiterbildung zum Sozialwirt als wichtiger Baustein des Karrierewegs

Josef Liebl absolvierte Ende der 1980er Jahre eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger am Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg (Landkreis Günzburg). Der Einrichtung ist er bis heute treu geblieben. Im Laufe der Zeit durchlief unser ehemaliger Weiterbildungsteilnehmer dort mehrere Karrierestufen, bis er letztlich zum Leiter eines Vorstandsressorts ernannt wurde. Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Sozialwirt am bbw Augsburg unterstützte ihn auf diesem Weg. „Die Qualifikation zum Sozialwirt öffnete mir die Tür in neue und verantwortungsvolle Aufgabenbereiche“, sagt Josef Liebl über die Weiterbildung.

Ziel: Erweiterung des fachlichen und persönlichen Horizonts

Josef LieblDas Dominikus-Ringeisen-Werk begleitet Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sowie mit psychischen Erkrankungen, autistischen Störungen und erworbenen Hirnschädigungen. Josef Liebl war in der kirchlichen Stiftung als Heimleitung für eine Wohneinrichtung mit überwiegend psychisch kranken Menschen eingesetzt. Im Schwerpunkt kümmerte er sich um eine umfassende Restrukturierung des Angebots. Durch eine Zeitungsanzeige wurde er seinerzeit auf das Qualifizierungsangebot des bbw aufmerksam.

„Die Anforderungen meines damaligen Tätigkeitsfeldes und die Inhalte der Weiterbildung zum Sozialwirt waren nahezu deckungsgleich und ich versprach mir davon wichtige Impulse für meine berufliche Aufgabe. Daneben waren mir neue persönliche Erfahrungen und die Erweiterung meiner perspektivischen Sicht der Dinge ein echtes Bedürfnis“, berichtet der Absolvent. Auch die Möglichkeit, berufsbegleitend in die Weiterbildung einzusteigen, war für Josef Liebl ein ausschlaggebender Punkt.

Wertvoller Input und hilfreiche Kontakte

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Sozialwirt, welche in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg stattfindet, ist eines der umfangreichsten und zugleich traditionsreichsten Weiterbildungsangebote des bbw. Schwerpunkte sind Management und Betriebswirtschaftslehre. Die Dauer beträgt 30 Monate. Organisatorische Qualitäten und ein gewisses Maß an Belastbarkeit sind erforderlich, um Weiterbildung, Beruf und Privates in diesem Zeitraum miteinander zu vereinbaren. Auch Josef Liebl sah das Zeitmanagement als größte Herausforderung. Seine Anstrengungen wurden jedoch belohnt.

Besonders positiv sind ihm der Austausch mit den anderen Teilnehmern und das interessante Netzwerk im Gedächtnis geblieben. „Ich erhielt wichtige Impulse für meine Persönlichkeitsentwicklung, fachliches Know-how sowie Kontakte und Einblicke über das Aufgabengebiet der Eingliederungshilfe hinaus“, fasst er rückblickend zusammen.

Auch die Dozenten mit unterschiedlichsten Hintergründe und Vortragsstilen beurteilt er als Bereicherung. „Die Organisation verlief wirklich reibungslos, sodass wir uns sehr unbelastet von dieser Frage den Inhalten zuwenden konnten. Die Kursleitung war wertschätzend, persönlich zugewandt, bei Kurseinheiten präsent und gegenüber unseren Anregungen sehr ansprechbar“, so Josef Liebl weiter.

Weitere Karriereschritte folgten

Nach Abschluss der Weiterbildung wechselte Josef Liebl in den Kinder- und Jugendbereich des Dominikus-Ringeisen-Werkes als stellvertretende Einrichtungsleitung. Es folgte eine weitere Station als Gesamtleiter für die Ambulanten und Offenen Hilfen. Heute leitet der Sozialwirt, der mittlerweile zusätzlich einen Mastertitel in Wirtschafts- und Organisationspsychologie besitzt, das Vorstandsressort „Entwicklung, Bildung und Marketing“. Als direkter Ansprechpartner aus dem Vorstand ist er für mehrere regionale Einrichtungen mit verantwortlich. Zudem ist er schwerpunktmäßig für die Weiterentwicklung der Angebote und Hilfekonzepte des Dominikus-Ringeisen-Werkes zuständig.

Sein Fazit: „Der Sozialwirt war ein wichtiger Meilenstein in meiner beruflichen Entwicklung. Insbesondere waren es die vielen tollen Persönlichkeiten, die mich persönlich und fachlich weitergebracht haben“.

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