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NEUES WACHSTUMSCHANCENGESETZ ZUR STÄRKUNG DER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DEUTSCHLANDS

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Am 17. November 2023 verabschiedeten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages das Wachstumschancengesetz (20/8628, 20/9006, 20/9243 Nr. 1.8), das darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken. Zentrales Element ist die Einführung von Transformationsprämien zur Förderung von Investitionen und zusätzlichen Abschreibungsmöglichkeiten, um den Mietwohnungsbau anzukurbeln.

Schlüsselmaßnahmen des Gesetzes

Was bringt das Gesetz für Unternehmen?

Das Wachstumschancengesetz wurde konzipiert, um die finanzielle Flexibilität von Unternehmen zu stärken und gleichzeitig liberale Ansätze in der Verlustrechnung zu ermöglichen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Liquiditätssituation von Unternehmen zu verbessern, insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Phasen. Die Implementierung von steuerlichen Entlastungen und Fördermaßnahmen wird die Verfügbarkeit von Kapital erhöhen, was Unternehmen in die Lage versetzt, trotz schwieriger Marktbedingungen in Investitionen, Forschung und Entwicklung zu investieren und somit einen Beitrag zur Innovation zu leisten.

Ein bedeutender Aspekt des Wachstumschancengesetzes betrifft die großzügigere Gestaltung der Verlustverrechnung. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Verluste aus einem Geschäftsjahr mit Gewinnen aus einem erweiterten Zeitraum zu verrechnen. Dies bietet Unternehmen, insbesondere Start-ups oder solchen in Wachstumsphasen, die oft anfänglich Verluste verbuchen, eine finanzielle Entlastung, da sie weniger Steuern zahlen müssen.

Das Gesetz setzt auch Anreize für Investitionen, Innovationen und Forschung. Durch verschiedene steuerliche Maßnahmen wird beispielsweise ein 15-prozentiger Zuschuss für Investitionen in Klimaschutzprojekte eingeführt, was besonders für Unternehmen relevant ist, die bereits in nachhaltige Technologien investieren. Dies kann von erneuerbaren Energien bis hin zu effizienten Produktionsmethoden reichen.

Die Förderung von Forschung und Entwicklung ist ebenfalls von großer Bedeutung, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu sichern. Unternehmen, insbesondere technologieorientierte, bei denen Innovation und Entwicklung integraler Bestandteil sind, sollten die endgültigen Regelungen des Gesetzes genau prüfen.

Ein weiterer bedeutender Schritt betrifft die Einführung der elektronischen Rechnungspflicht im B2B-Bereich. Diese Verpflichtung markiert einen wichtigen Fortschritt in Richtung weiterer Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Elektronische Rechnungen bieten Effizienzvorteile, da sie schneller und kostengünstiger als herkömmliche Papierrechnungen sind. Dies ermöglicht eine beschleunigte Verarbeitung, verbesserte Nachverfolgbarkeit und Reduzierung von Fehlern im Rechnungswesen.

Die wichtigsten Änderungen für Arbeitgeber*innen

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