bbw-seminare.de Pflichten, Handlungsspielräume und Grenzen für Arbeitgeber in der Praxis
Pflichten, Handlungsspielräume und Grenzen für Arbeitgeber in der Praxis
Wie gelingt gesundes Arbeiten – und wann entsteht nach dem SGB IX ein Anspruch auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)? HR‑Verantwortliche stehen vor der Herausforderung, rechtliche Anforderungen, betriebliche Interessen und individuelle Bedarfe Beschäftigter sicher miteinander zu verbinden.
Dieses Seminar vermittelt Ihnen das erforderliche praxisnahe Wissen, um BEM‑Verfahren rechtssicher, strukturiert und zielorientiert zu gestalten.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wann und unter welchen Voraussetzungen nach dem SGB IX ein Anspruch auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz besteht und wie Arbeitsplatzanpassungen im Rahmen des BEM organisatorisch, rechtlich und praktisch umgesetzt werden können.
Sie erhalten einen fundierten Überblick über die rechtlichen Pflichten von Arbeitgeber*innen ebenso wie über die Mitwirkungs‑ und Verhaltenspflichten der Beschäftigten im BEM. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen schwerbehinderten bzw. gleichgestellten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten sowie den daraus resultierenden unterschiedlichen Schutz‑ und Beteiligungsrechten.
Zielgruppen
- GF / Inhaber
- Führungskräfte
- Nachwuchsführungskräfte
Abschlussart
- Teilnahmebescheinigung
Kursdetails
Inhalte
Rechtliche Grundlagen und Ziele des BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement)
- Gesetzliche Verankerung in §167 Abs. 2 SGB IX
- Die 5 wesentlichen Ziele
Verantwortlichkeiten und Mitwirkung im BEM
- Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*inenn
Der BEM-Prozess im Überblick
- Auslöser, Einladung und Aufklärung, Erstgespräch, Analysephase, Maßnahmen, Umsetzung und Evaluation
Leidensgerechter Arbeitsplatz
- Definition leidensgerechter Arbeitspaltz
- Vorgehen bei der Schaffung oder Bereitstellung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes
Besonderheiten für schwerbehindert und gleichgestellte Beschäftigte
- Unterschiede schwerbehinderte/gleichgestellte und nicht schwerbehinderte Arbeitnehmende
- Besondere Rechte schwerbehinderter und gleichgestellter Arbeitnehmer im Arbeitsverhältnis
Einbindung externer Stellen
- Einbezug der Rehabilitationsträger für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
- Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Fördergeldern
Grenzen und Konsequenzen
- Grenzen der Umsetzung und Folgen der Nicht-Umsetzung
Ihr Nutzen
- Überblick der rechtlichen Grundlagen für einen leidensgerechten Arbeitsplatz im BEM
- Klarheit über die Ziele und Verantwortlichkeiten von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen
- Verständnis für die Definition und Bedeutung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes
- Umsetzung und Schritte zur Schaffung oder Bereitstellung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes
- Sensibilisierung der Unterschiede und Besonderheiten bei schwerbehinderten/gleichgestellten und nicht schwerbehinderten Arbeitnehmer*innen
- Integration der Rehabilitationsträger für berufliche Teilhabeleistungen
Hinweis:
Die Informationen, die Sie im Seminar erhalten, stellen keine Rechtsberatung dar. Sie können insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Soweit wir über Fälle, insbesondere Gerichtsentscheidungen berichten, darf aus deren Ergebnissen nicht auf einen notwendigerweise ähnlichen Ausgang in anderen Fällen geschlossen werden.
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Raum
86150 AugsburgBeginn
04.12.2026 – 09:00 UhrEnde
04.12.2026 – 17:00 UhrAnsprechpartner*in
Doris Pinsker
Telefon 089 44108-418
E-Mail doris.pinsker@bbw.deTrainer*in
Michael Mohrlang
- Präsenz
- 1 Tag,
- 495,00 € MwSt. frei
- zzgl. Tagungspauschale 87,00 € (inkl. 19% MwSt.)
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Elke Wailand
Leiterin
Geschäftsbereich Seminare & Trainings
E-Mail elke.wailand@bbw.de
Telefon 089 44108-430