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Weiterbildung finanzieren

Mit einer Weiterbildung verbessert man seine Jobchancen, optimiert seine Karriereaussichten oder schafft den Einstieg in einen neuen Beruf. Gerade umfangreiche Weiterbildungen oder Umschulungen sind oft teuer. Allerdings leisten der Bund, die Länder und viele weitere Stellen finanzielle Unterstützung unter bestimmten Voraussetzungen. Sie sollten deshalb bei Ihrer beruflichen Weiterbildung unbedingt prüfen, ob nicht auch für Sie eine Förderung in Betracht kommt. Hier finden Sie die verschiedenen Weiterbildungsförderungen gelistet, vom Aufstiegs-BAföG, der Begabtenförderung und dem Bildungsgutschein bis zum Qualifizierungschancengesetz (ehemals WeGebAU). Sollten Sie Fragen zu Ihren Fördermöglichkeiten haben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir beraten Sie individuell.

Auf einen Blick: Weiterbildung finanzieren

1. Begabtenförderung "Weiterbildungsstipendium"

2. Bayerischer Bildungsscheck

3. Bildungsgutschein

4. Bildungsprämie - Förderdauer endet 2020

5. Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG)

6. Meisterbonus

7. Qualifizierungschancengesetz

8. Begabtenförderung "Aufstiegsstipendium"

9. Sonstige Begabtenförderung

10. Download

1. Begabtenförderung "Weiterbildungsstipendium"

Gefördert wird nicht nur ein Hochschulstudium, sondern Weiterbildungen vom Handwerksmeister bis zum Intensiv-Sprachkurs. Das Geld muss, wie beim Aufstiegsstipendium, nicht zurückgezahlt werden. Stipendiaten bekommen maximal 6.000 Euro – dazu müssen sie sich an einer Weiterbildung mit einem Eigenanteil von 10 Prozent beteiligen. Bewerber müssen unter 25 Jahre alt sein und besondere Leistungen im Beruf oder in der Ausbildung erbracht haben. Ansprechpartner ist die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung. Auf der Homepage der Stiftung erhalten Sie weitere Informationen zum Weiterbildungsstipendium.

Internet: www.sbb-stipendien.de

2. Bayerischer Bildungsscheck

Die Digitalisierung ist ein allgegenwärtiges Thema und bewegt viele Arbeitgeber*innen und -nehmer*innen zu einer individuellen beruflichen Weiterbildung im Bereich Digitales. Seit August 2019 gibt es den Bayerischen Bildungsscheck, der hierfür einen Pauschalzuschuss von 500 Euro gewährt. Die restlichen Kosten der Weiterbildung dürfen prinzipiell vom Arbeitgeber übernommen werden. Der Bildungsscheck kann dann eingesetzt werden, wenn die Bildungsprämie und eine Förderung nach Qualifizierungschancengesetz nicht greifen. Um Anspruch auf den vom Freistaat Bayern bereitgestellten Scheck zu haben, muss die Weiterbildung einen thematischen Bezug zur Digitalisierung in Bayern haben und mindestens acht Stunden dauern. Weiterhin muss der Wohnsitz und/oder Arbeitsort in Bayern sein und das Brutto-Jahreseinkommen über 20000 Euro betragen. Nach einer kostenlosen, persönlichen und anbieterneutralen Beratung und Berechtigungsprüfung durch sogenannte Weiterbildungsinitiatoren (Berater*innen für digitale Bildung), wird der Scheck ausgestellt. Bis Mitte 2021 sollen bayernweit 6000 Bildungsschecks vergeben werden.

Internet: www.stmas.bayern.de/arbeit/bildungsscheck/index.php

3. Bildungsgutschein

Einen Bildungsgutschein können Arbeitslose, Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer bekommen, wenn die Weiterbildung notwendig ist, um eine bestehende Arbeitslosigkeit durch berufliche Eingliederung zu beenden oder eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden – oder aber wenn Beschäftigten ein anerkannter Berufsabschluss fehlt. Mit dem Bildungsgutschein sichert die Arbeitsagentur zu, die Kosten zu übernehmen, die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallen. Darunter fallen die Lehrgangskosten, gegebenenfalls anfallende Fahrtkosten, Unterbringungskosten und Kinderbetreuungskosten. Eine Übersicht bietet die Seite der Stiftung Warentest.

Internet: www.test.de

4. Bildungsprämie – Förderperiode endet 2020

Seit dem 1. Juli 2017 gelten verbesserte Bedingungen für den Erhalt und den Einsatz eines Prämiengutscheins. Die Bildungsprämie unterstützt dadurch mehr Menschen bei der Finanzierung einer berufsbezogenen Weiterbildung. Prämiengutscheine werden jetzt jährlich statt, wie bisher, nur alle zwei Jahre ausgegeben. Die Altersgrenzen fallen außerdem weg, somit können auch Personen unter 25 Jahren sowie erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner einen Prämiengutschein bekommen. Der Prämiengutschein für berufliche Weiterbildung kann bis zu 500 Euro wert sein. Informieren Sie sich vor Beginn der Weiterbildung über Ihre persönlichen Weiterbildungsmöglichkeiten und über Ihre Teilnahme am Programm „Bildungsprämie“ bei einer kompetenten Beratungsstelle. Eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe sowie weitere Informationen zu notwendigen Unterlagen und Einkommensgrenzen finden Sie auf der Seite des Programms Bildungsprämie. Bitte beachten Sie: Die Förderperiode der Bildungsprämie geht bis zum 31.12.2020. Informationen zu einer möglichen Verlängerung gibt es derzeit noch nicht. Prämiengutscheine werden bis Ende 2020 ausgegeben und können bis zum 31. Dezember 2021 durch den Weiterbildungsanbieter abgerechnet werden.

Internet:  www.bildungspraemie.info oder direkt auf Facebook: https://www.facebook.com/bildungspraemie/

Wie die Förderung Menschen bei ihrer Weiterbildung voranbringt, sehen Sie hier:

5. Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG)

Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen. Als Teilnehmer unserer beruflichen Fortbildungen erhalten Sie über das sogenannte Aufstiegs-BAföG einen einkommens- und vermögensunabhängigen Zuschuss in Höhe von 40 Prozent zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie einen Darlehensnachlass in Höhe von ebenfalls 40 Prozent auf Antragstellung nach bestandener Prüfung. Voraussetzung ist lediglich, dass Sie nicht bereits über eine gleichwertige oder höhere Qualifikation verfügen. Wer gefördert wird und wie gefördert wird erklärt die Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Internet:  www.aufstiegs-bafoeg.de.

6. Meisterbonus

Seit dem 1. September 2013 erhält jeder erfolgreiche Absolvent der beruflichen Weiterbildung zum Meister oder zu einem gleichwertigen Abschluss einen Meisterbonus in Höhe von 2.000 Euro (seit 01.06.2019). Die Richtlinien zur Vergabe des Meisterbonus und des Meisterpreises der Bayerischen Staatsregierung vom 3. Juli 2013 regeln die Einzelheiten für Meisterprüfungen oder gleichwertige öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfungen in gewerblichen und kaufmännischen Berufen, im Bereich des öffentlichen Dienstes, in den Berufen der Landwirtschaft und der Hauswirtschaft sowie staatliche Fortbildungsprüfungen in diesen Fachrichtungen an Fachschulen und Fachakademien. Eine Antragstellung ist nicht erforderlich, die Berechtigten werden von den zuständigen Stellen ermittelt. Voraussetzung ist, dass die Prüfung vor der fachlich und örtlich zuständigen Stelle im Freistaat Bayern abgelegt und von dieser das Zeugnis ausgestellt wurde. Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort müssen in Bayern liegen. Das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie gibt auf seiner Seite einen Überblick. Internet:  www.stmwi.bayern.de 

Wie viel Geld Sie mit dem Aufstiegs-BAföG und dem Meisterbonus sparen können, erklärt Ihnen unser Video:

7. Qualifizierungschancengesetz

Zum 1. Januar 2019 ist das Qualifizierungschancengesetz in Kraft getreten. Es weitet die bisherige (ehemals WeGebAU) durchgeführte Weiterbildungsförderung für beschäftigte Arbeitnehmer durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) aus. Im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes haben Unternehmen die Möglichkeit, die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter*innen durch innovative, bedarfsgerechte und hochwertige Qualifizierungen aus- bzw. aufzubauen. Damit sind Unternehmen besser für anstehende Transformationsprozesse gewappnet. Gleichzeitig können an- und ungelernte Mitarbeiter*innen durch eine abschlussorientierte Weiterbildung zu Facharbeitern weitergebildet werden. Die Bundesagentur für Arbeit stellt für diese Qualifizierungen Förderleistungen zur Verfügung. Eine Förderung ist nun weitgehend unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße möglich. Das Ziel ist, allen Arbeitnehmer*innen eine Anpassung und Fortentwicklung ihrer beruflichen Kompetenzen zu ermöglichen, deren berufliche Tätigkeiten vom technologischen Strukturwandel betroffen sind oder die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und stellen Ihnen auch den Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner der Agentur für Arbeit her.

Internet: https://www.arbeitsagentur.de

8. Begabtenförderung "Aufstiegsstipendium"

Diese Option ist interessant für Personen, die ihre Ausbildung sehr gut abgeschlossen haben und ein Hochschulstudium aufnehmen wollen. Denn vom Aufstiegsstipendium müssen Berufstätige nichts zurückzahlen. Pro Monat können sie für ein Vollzeitstudium 670 Euro bekommen – plus 80 Euro Büchergeld. Bei einem berufsbegleitenden Studium sind es einmalig 2.000 Euro im Jahr. Voraussetzung ist, dass Bewerber ihre Ausbildung mit der Note 1,9 oder besser abgeschlossen haben. Außerdem brauchen sie zwei Jahre Berufserfahrung. Ansprechpartner ist die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung. Auf der Homepage der Stiftung erhalten Sie weitere Informationen zum Aufstiegsstipendium. 

Internet: www.sbb-stipendien.de

9. Sonstige Begabtenförderung

Neben den Stipendien fördern diverse Begabtenförderungswerke herausragende Leistungen, die sich in erster Linie an Studierende und Promovierende richten. Die Rahmenbedingungen zur finanziellen Förderung sind durch die Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vorgegeben.

Internet: www.bmbf.de

10. Download