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Weiterbildung Sozialwirt: Von der Physiotherapeutin zur QM-Leiterin

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Sozialwirt bzw. Sozialwirtin ist eines der umfangreichsten und zugleich traditionsreichsten Qualifikationsangebote der bbw gGmbH. Menschen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich entscheiden sich aus unterschiedlichen Gründen dazu, 30 Monate lang die berufsbegleitende Fortbildung zu absolvieren. Meist wollen sie sich beruflich umorientieren – weg von der Fürsorge, hin zu einer Leitungsfunktion. Auch Franziska Klein, eine gelernte Physiotherapeutin, hatte das Ziel, ihren Horizont zu erweitern, um sich weitere berufliche Möglichkeiten zu erschließen. In diesem Artikel berichtet sie über Ihre Erfahrungen und den Nutzen ihrer Weiterbildung in München.

Eröffnung neuer beruflicher Möglichkeiten als Ziel

Erfahrungsbericht Sozialwirt Franziska KleinAktuell befindet sich Franziska Klein in Elternzeit. Sie blickt jedoch immer wieder positiv auf die Zeit ihrer Weiterbildung zur Sozialwirtin zurück, die sie am bbw-Standort München berufsbegleitend absolviert hat. Nachdem die ausgebildete Physiotherapeutin einige Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig war und ein Krankenkassenprojekt im physiotherapeutischen Bereich geleitet hatte, erfuhr sie eher zufällig vom Qualifizierungsangebot des bbw. Es war eine Kollegin, die sie damals auf den Lehrgang aufmerksam machte.

„Ich wollte nicht mein ganzes Arbeitsleben ausschließlich als Physiotherapeutin arbeiten, sondern wollte zusätzlich einen Abschluss, der mir beruflich andere Möglichkeiten bietet“, antwortet Franziska Klein auf die Frage nach ihrer persönlichen Motivation. Sie wollte sich ein zweites berufliches Standbein neben der physiotherapeutischen Ausbildung schaffen, das körperlich weniger belastend ist und neue Karriere- und Verdienstchancen ermöglicht. Zudem wünschte sie sich vor allem einen Lehrgang, in den ihre bisher gesammelte Berufserfahrung integrierbar ist. Die bbw-Qualifizierung, die in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg stattfindet, erwies sich letztlich als optimale Lösung.

Karriere-Schritt bereits im ersten Weiterbildungsjahr

Zu Beginn der Weiterbildung stand für Franziska Klein noch nicht fest, ob ihr der Abschluss anspruchsvollere Aufgaben in ihrem aktuellen Beruf ermöglichen würde oder ob er für sie zu einer Tätigkeit in einem anderen Umfeld führen sollte. Auch eine Kombination von zwei Teilzeitpositionen war für sie gut vorstellbar.

Schnell entdeckte Franziska Klein nach Beginn der Weiterbildung ihre Vorliebe für das Qualitätsmanagement, das neben den Themenfeldern Betriebswirtschaftslehre, Management und Führung eine der zentralen Komponenten des bbw-Lehrgangs ist. Der Erfolg stellte sich schon im ersten Weiterbildungsjahr ein. „Bereits zu diesem Zeitpunkt übernahm ich die QM-Leitung in einer ambulanten Rehaklinik“, berichtet die Absolventin. „Durch die zusätzliche Qualifikation im QM, welche in der Sozialwirt-Weiterbildung integriert ist, konnte ich die Inhalte in meiner Position sofort praktisch umsetzen“, so Franziska Klein weiter. Bis heute profitiert sie außerdem von dem erworbenen Wissen in den Bereichen BWL, Management und Mitarbeiterführung, da diese Themenfelder immer wieder in ihrem Berufsalltag relevant sind.

Trotz körperlich schwerer Arbeit, der Abhängigkeit von Krankenkassen und einer Bezahlung, die diesen Rahmenbedingungen nicht vollständig Rechnung trägt, ist sie ihrem erlernten Beruf zumindest in Teilen weiterhin treu geblieben. „Man muss den bisherigen Beruf nach der Sozialwirtausbildung nicht zwingend über Bord werfen“, betont Franziska Klein. So war sie bis zum Beginn ihrer Elternzeit zu 50 Prozent als Physiotherapeutin tätig und zum übrigen Teil in der neuen Position als QM-Leiterin. „Diese Aufteilung war sehr angenehm“, berichtet sie. Die Weiterbildung zur Sozialwirtin hat somit dazu beigetragen, dass Franziska Klein ihre persönlichen und beruflichen Vorstellungen realisieren konnte.

Austausch mit anderen Teilnehmern ein großer Vorteil

Es sind nicht nur die Inhalte, die Unterrichtsqualität, die Organisation und die Betreuung der Teilnehmer, die Franziska Klein rückblickend positiv bewertet. Auch den Kontakt zu anderen Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie den Erfahrungsaustausch über den beruflichen Tellerrand hinaus, sieht die Absolventin als außerordentlich bereichernd an.

„Nach der ersten Berufsausbildung und der anschließenden Weiterbildung zur Sozialwirtin kennt man zwei Seiten: Praxis und Betriebswirtschaft in Kombination mit Management. Diese miteinander zu verbinden und in beiden Bereichen tätig sein zu können, war für mich am meisten ausschlaggebend“, so die Teilnehmerin. „Die Weiterbildung zur Sozialwirtin ist eine Eintrittskarte in verschiedene Bereiche des Sozialwesens, durch die sich Möglichkeiten auftun, sich beruflich zu verändern“, bringt es Franziska Klein abschließend auf den Punkt.

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