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Fallstudie: „Spiegel der eigenen Identität“

Wer Führungsverantwortung übernimmt, benötigt einen verbindlichen Handlungsrahmen. Das unternehmerische Leitbild muss sich in der täglichen Führungsarbeit widerspiegeln – nur so entsteht eine Werteordnung, die vom Bereichsleiter bis zum Schichtleiter alle Führungsebenen eint. Diese Fallstudie zeigt, wie die bbw gGmbH in einem einheitlichen Trainingsprogramm die Personalverantwortlichen bei MEKRA Lang befähigte, ihren Mitarbeitern die gemeinsamen Werte überzeugend vorzuleben. Es ist das Praxisbeispiel für eine Qualifizierung, die den Arbeitsalltag nachhaltig verbessert.

Ausgangssituation

Fallstudie MEKRA Lang LogoUm ein einheitliches Führungsverständnis im gesamten Unternehmen herzustellen, hatte sich die Geschäftsführung der in Mittelfranken ansässigen MEKRA Lang GmbH & Co. KG entschlossen, die Führungskräfte aller Ebenen in einem intensiven, praxisorientierten Trainingsprogramm systematisch weiter zu qualifizieren.

Ziele

Führungskräfte in ein und demselben Unternehmen starten nicht immer mit einheitlichen Voraussetzungen was ihre Führungskompetenzen betrifft. Gerade bei Nachwuchsführungskräften sowie bei Meistern und Schichtführern, denen erstmals Führungs- und Koordinationsaufgaben übertragen werden, besteht oft Nachholbedarf. Die MEKRA Lang Geschäftsführung wollte das Unternehmensleitbild fest in der Führung und Zusammenarbeit verankern, d.h. die Trainings für Führungskräfte sollten auf diesem Leitbild aufbauen und die gemeinsamen Werte widerspiegeln. Aus dem gleichen Grund sollten die Trainings keine isolierte Maßnahme darstellen, sondern als Teil eines größeren Programms in mittelfristige Personalentwicklungsmaßnahmen integriert werden.

„Einheitliche Führungsstandards mit Leben füllen? Mit unseren Trainings haben wir den Grundstein dafür gelegt, dass jede Führungskraft im Sinne des Unternehmens agiert – und das mit der ganzen Überzeugungskraft der eigenen Persönlichkeit.“

Elisabeth Döbler-Scholl, Geschäftsbereichsleitung

Vorgehensweise

In genauer inhaltlicher Absprache mit der Geschäftsführung entwickelte das bbw ein Trainingsprogramm für Führungskräfte, dessen Inhalte individuell auf die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Führungsebenen abgestimmt waren. Die Beschränkung auf einen Anbieter stellte sicher, dass tatsächlich an alle Führungskräfte gleichlautende Werte und Inhalte kommuniziert wurden – vom Bereichs- und Abteilungsleiter bis hin zur Ebene der Meister und Schichtleiter. Nur so können anschließend einheitliche Führungsstandards von den Teilnehmern gelebt werden. Hinzu kam der interaktive Charakter aller Maßnahmen, die ein ständiges Wechselspiel zwischen theoretischem Input und Praxisbetrachtung vorsahen. Alle Trainings wurden überwiegend inhouse (d. h. firmenintern) durchgeführt, um den Austausch unter den KollegInnen zu fördern.

Die Maßnahme lief insgesamt rund 1,5 Jahre. Die Trainings auf Bereichs- und Abteilungsebene dauerten zwei mal zwei Tage plus Transfertreffen. Die Trainings auf Meister- und Schichtleiterebene dauerten drei mal zwei Tage plus Transfertreffen. Die Module wurden im Abstand von vier bis sechs Wochen abgehalten, der Transfertag folgte dann drei bis vier Monate später, um den Teilnehmern genügend Zeit zur Umsetzung des Gelernten in die Praxis zu geben. Verschiedene optionale Bausteine wie Gruppen-Coachings und individuelle Schulungsangebote zu Themen wie Körpersprache und Kommunikation ergänzten die Gruppen-Trainings.

Ablauf und Inhalte

Im Spannungsfeld zwischen Unternehmensinteressen und Bedürfnissen der ehemaligen Kollegen müssen Nachwuchsführungskräfte ungeahnte Führungsstärke beweisen. Im Training für Nachwuchsführungskräfte lernten die Teilnehmer Prinzipien der erfolgreichen Mitarbeiterführung kennen und trainierten das Auftreten als authentische Führungspersönlichkeit.

Im Modul 1 „Sich selbst führen – Führungspersönlichkeit entwickeln“ (Dauer 2 Tage) erlebten die Teilnehmer, wie sie die Herausforderungen des Führungsalltags souverän meistern. Dazu setzten sie sich unter anderem mit Führungsrollen und -stilen auseinander, beschäftigten sich mit dem Modell der situativen Führung und untersuchten typische Missverständnisse der Führung.

Im Modul 2 “Mitarbeiter führen mit dem Führungsnavigator“ (2 Tage) lernten die Teilnehmer die Kernaufgaben der Führung kennen und übten diese in praxisgerechten Situationen. Auf der Agenda standen unter anderem das Gestalten, Vereinbaren und Kontrollieren von Zielen, das Schaffen motivierender Rahmenbedingungen und das richtige Delegieren.

Meister und Schichtführer werden häufig ausschließlich aufgrund ihrer fachlichen Eignung mit Führungsaufgaben betraut. In einem Trainingsprogramm, das die bisherige Führungserfahrung berücksichtigte, erhielten die Teilnehmer das Handwerkszeug für erfolgreiche Führung im Alltag.

Im Modul 1 „Grundlagen und Führungsinstrumente“ (2 Tage) verinnerlichten die Teilnehmer einen auf das Führungsverständnis bei MEKRA Lang ausgerichteten Leitfaden, um ihr Team gewinnbringend zu motivieren.

Im Modul 2 „Mitarbeitergespräche und Führen in kritischen Situationen“ (2 Tage) trainierten die Teilnehmer in konkreten Gesprächssituationen die ziel- und mitarbeiterorientierte Kommunikation zwischen allen Beteiligten.

Im Modul 3 „Umgang mit Konflikten und Stresssituationen“ (2 Tage) trainierten die Teilnehmer den souveränen Umgang mit Konflikt- und Stresssituationen am Arbeitsplatz. Ziel war die Entwicklung langfristig tragfähiger Lösungen und Alternativen, die sich zusammen mit anderen Führungskräften und Mitarbeitern erarbeiten und in die Praxis umsetzen lassen.

Ergebnisse

  • Vermittlung persönlicher Führungskompetenzen
  • Verankerung einheitlicher Führungsstandards
  • Abbildung der inhaltlichen Vorgaben der Geschäftsführung
  • Berücksichtigung individueller Teilnehmer-Wünsche
  • Hohe Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Werten

Fallstudie zum Download

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