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ESF-Projekt Industrieunternehmen im Transformationsprozess

Der digitale Wandel führt zu gravierenden Veränderungen von Märkten, Geschäftsfeldern, Produktionsprozessen und der Arbeitswelt insgesamt. Moderne Netzwerkinfrastrukturen, Digitalisierung und Vernetzung der Produktion, kundenorientierte Supply Chain, Techniken wie 3-D-Druck, kollaborierende Roboter und Einsatz von Sensorik führen zu neuen Berufsbildern und Berufsfeldern und damit zu völlig neuen Herausforderungen für Beschäftigte in der Industrie 4.0. Die Selbstverständlichkeit digitaler Medien im Unternehmensalltag und neue Formen der Zusammenarbeit wie z. B. Agile Teams sind weitere Aspekte dieser Veränderungsprozesse.

Für eine erfolgreiche Transformation ist es deshalb essentiell, bei Mitarbeiter*innen nicht nur Verständnis und Motivation für die notwendigen Veränderungen zu wecken, sondern insbesondere auch die technischen Schlüsselkompetenzen für Industrie 4.0 zu vermitteln.

 

Logo ESF, ESF in BayernLogo StMAS

Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Projektziel

Ziel der modularen Seminarreihe ist es, Handlungskompetenzen und Motivation von Beschäftigten mit ausgewählten Qualifizierungsinstrumenten zu erweitern. Damit diese auf zukünftige Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen passend vorbereitet werden und so gut wie möglich für den Transformationsprozess der kommenden Jahre gerüstet sind.

Neben Fähigkeiten zur Zusammenarbeit in einem immer agiler handelnden Umfeld sind insbesondere technische Schlüsselkompetenzen notwendige Voraussetzungen, damit die Beschäftigten den Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich begegnen können.

Zielgruppe der Qualifizierungsmaßnahmen sind Beschäftigte aus Unternehmen, deren Aufgabengebiet in besonderer Weise vom Strukturwandel betroffen oder gar bedroht ist.

Projektablauf

Die Weiterbildung ist in fünf Themenfelder (Modulen) mit insgesamt 13 Durchläufen gegliedert. Ein Modul besteht aus 40 Unterrichtseinheiten (UE) sowie einer UE "Voraussetzungen und Ziele der ESF-Förderung" zu Beginn eines jeden Modul-Durchlaufs. Die Einführung ist Bestandteil eines jeden Moduls, um die Vermittlung der Thematik an alle Teilnehmer*innen sicherzustellen.

Die Teilnehmer*innen erarbeiten sich durch die im Projekt durchgeführten Trainings umfangreiche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um einerseits die eigenen Arbeitsmarktchancen zu wahren und andererseits dazu beitragen zu können, dass ihr Unternehmen den Herausforderungen des Strukturwandels erfolgreich begegnen kann.

Modulbausteine

Insgesamt stehen fünf Modulbausteine mit jeweils 40 Unterrichtseinheiten (UE) zur Verfügung:

  • Modul 1: Cyber Security
  • Modul 2: Industrie 4.0 – Grundlagen, Vernetzte Industrieanlagen, Datenverarbeitung
  • Modul 3: Industrie 4.0 – Robotik
  • Modul 4: Industrie 4.0 – Sensorik
  • Modul 5: Industrie 4.0 – Additive Fertigung

Die Module 1 bis 4 werden jeweils drei Mal angeboten, das Modul 5 einmal. Pro Modul stehen Plätze für bis zu 12 Teilnehmer*innen zur Verfügung.

Blended Learning als Fortbildungsformat

Die Umsetzung der Qualifizierungsmaßnahmen erfolgt im Blended Learning-Format. Die Blended Learning-Methode ist eine Kombination von Online-Trainings und Präsenzveranstaltungen. Damit ist zum einen der Einsatz moderner digitaler Lehrmethoden gegeben. Zum anderen wird auch den Anforderungen nach Minimierung von Reisekosten Rechnung getragen.

Je Durchlauf ist in der Regel ein Anteil von acht UE in Präsenz geplant. Bei Modulen mit hohem Anteil praktischer Beteiligung (Robotik, Sensorik, Additive Fertigung) der Teilnehmer*innen kann der Präsenzanteil bis zu 24 Unterrichtseinheiten betragen.

Die Orte für die Präsenzveranstaltungen werden in Abhängigkeit der Herkunft der Teilnehmer*innen München, Landshut, Regensburg oder Nürnberg sein. Der Präsenzunterricht zu den Inhalten der Module 3 bis 5 findet in der Digitalen Lernfabrik in unseren Standorten in München oder Nürnberg statt.

Hinweis: Zunächst Start der Qualifizierung im Online-Format

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die Durchführung der ersten Trainings zunächst in rein virtueller Form (online) stattfinden. Diese Option ist für alle geplanten Durchläufe der drei Module möglich, sofern die allgemeine Lage dies weiterhin erforderlich machen sollte.

Finanzierung und Förderung

Für diese Qualifizierungs-Reihe wurden durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH Fördermittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) beantragt, so dass die Teilnahme an diesen Qualifizierungsmaßnahmen zu 100% förderfähig ist.

Projektträger und Ansprechpartner

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH finden Sie an 24 Standorten in Bayern. Wir bieten Ihnen langjährige Erfahrung und qualitativ hochwertige Fort- und Weiterbildungen.

Weitere Informationen zum Projekt

Alle Unternehmen im Transformationsprozess

Projektzeitraum: 01.03.2021 bis 20.12.2021

Digitaler Wandel, Strukturwandel, Digitale Transformation

Qualifizierung von Beschäftigten, deren Aufgabengebiet in besonderer Weise vom Strukturwandel betroffen ist.

Bayern

Projektentwicklung

Ab September 2019 wurde eine Workshop-Reihe zu Qualifizierungsbedarfen ins Leben gerufen, bei der Vertreter*innen aus der Automobilindustrie, von Hochschule und von Bildungsträgern zusammen kamen. Ziel war es, mögliche Weiterbildungsbedarfe von Beschäftigten zu ermitteln, die für die erfolgreiche Bewältigung des digitalen Wandels benötigt werden.

Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Workshops wurde eine modulare Qualifizierungsreihe konzipiert, die in dem ESF-geförderten Projekt "Unternehmen im Transformationsprozess – Beschäftigte nachhaltig für den Strukturwandel qualifizieren" mündete. Mitte Februar 2020 startete das Projekt mit insgesamt neun Modulen. Aufgrund der großen Nachfrage nach den Qualifizierungen aus diesem ersten ESF-Projekt hat die bbw gGmbH drei Folge-Projekte aufgelegt, die Anfang März 2021 starten:

Die Qualifizierungsinhalte, die den Modulen der vier Projekte zugrunde liegen, spiegeln den Weiterbildungsbedarf wider, der zur Zeit bei Unternehmen im Fokus steht.