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ESF-Projekt Transformationsprozess

Der digitale Wandel führt zu gravierenden Veränderungen von Märkten, Geschäftsfeldern und Produktionsprozessen und damit auch zu entsprechenden Veränderungen der Arbeitswelt. Digitalisierung und Vernetzung von Produktion, Supply Chain und Kunden, Automatisierung und Robotik führen zu völlig neuen Herausforderungen für Beschäftigte von Unternehmen aller Branchen und Größen. Neben neuen technischen Schlüsselkompetenzen sind insbesondere auch Fähigkeiten zur Zusammenarbeit in einem immer agiler handelnden Umfeld notwendige Voraussetzungen, damit die Beschäftigten den Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich begegnen können. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die strukturbedingt auch in besonderer Weise von Fachkräfteengpässen betroffen sind, können Ihre Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer nur dann erhalten, wenn sie Wissen und Kompetenzen ihrer Beschäftigten stets an die Anforderungen der digitalen Transformation anpassen.
 

ESF Logo, REACT EULogo StMAS

Projektziel

Ziel der modularen Seminarreihe ist es, Wissen, Handlungskompetenzen und Motivation von Beschäftigten mit ausgewählten Qualifizierungsinstrumenten zu erweitern, sie damit auf zukünftige Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen passend vorzubereiten und somit gut für den Transformationsprozess der kommenden Jahre zu rüsten. Die Teilnehmer*innen erarbeiten sich durch die Trainings umfangreiche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um einerseits die eigenen Arbeitsmarktchancen zu wahren und andererseits dazu beitragen zu können, dass Unternehmen den Herausforderungen des Strukturwandels erfolgreich begegnen können. Zielgruppe der Qualifizierungsmaßnahmen sind Beschäftigte vorwiegend kleiner und mittlerer Unternehmen, die in besonderer Weise vom Strukturwandel betroffen oder gar bedroht sind.

Projektinhalt

Die Weiterbildung ist in sechs unterschiedliche Trainings (Module mit je 40 UE, davon 1 UE „Voraussetzungen und Ziele der ESF-Förderung“ ) gegliedert. Die diesen Modulen zugrunde liegenden Qualifizierungsinhalte wurden im Rahmen einer Workshopreihe von Vertreter*innen aus Wirtschaft, Hochschule und Bildungsträger erarbeitet und spiegeln damit den derzeit im Fokus der Unternehmen stehenden Qualifizierungsbedarf wider.

Modulbausteine

Insgesamt stehen sechs Modulbausteine mit jeweils 40 Unterrichtseinheiten (UE) zur Verfügung. 

  • Modul 1: Führen und Verändern
  • Modul 2: Digitale Kommunikation und Datenmanagement mit Office 365
  • Modul 3: Cyber Security
  • Modul 4: Prozess- und Projektmanagement im Digitalen Wandel
  • Modul 5: Fertigung 4.0 – Grundlagen, Vernetzte Anlagen, Datenverarbeitung in der modernen Fertigung
  • Modul 6: Fertigung 4.0 – Robotik

Pro Modul-Durchlauf stehen Plätze für bis zu 12 Teilnehmer*innen zur Verfügung.

Blended Learning als Fortbildungsformat

Die Module 5 und 6 zum Thema „Fertigung 4.0“ werden aus didaktischen Gründen im Blended-Learning-Verfahren durchgeführt, wobei eine Kombination von 32 UE Online-Training und 8 UE Präsenzveranstaltung zugrunde gelegt wird. Ort für die Präsenzveranstaltungen wird die Digitale Lernfabrik der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH in Nürnberg sein. Die Umsetzung der übrigen Qualifizierungsmodule erfolgt rein online. Damit ist zum einen der Einsatz moderner digitaler Lehrmethoden gegeben. Zum anderen wird auch den Anforderungen nach Minimierung von Reisekosten und -risiken (insbesondere aufgrund von Corona-Risiken) auf Seite der Teilnehmer*innen Rechnung getragen.
 

Finanzierung und Förderung

Für diese Qualifizierungs-Reihe wurden durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH Fördermittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) beantragt, so dass die Teilnahme an diesen Qualifizierungsmaßnahmen zu 100% förderfähig ist.

Projektträger und Ansprechpartner

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH finden Sie an 24 Standorten in Bayern. Wir bieten Ihnen langjährige Erfahrung und qualitativ hochwertige Fort- und Weiterbildungen.

Projektentwicklung

Im September 2019 wurde eine Workshop-Reihe zu Qualifizierungsbedarfen ins Leben gerufen, bei der Vertreter*innen aus der Automobilindustrie, von Hochschulen und von Bildungsträgern zusammengekommen sind. Ziel war es, mögliche Weiterbildungsbedarfe von Beschäftigten zu ermitteln, die für die erfolgreiche Bewältigung des digitalen Wandels benötigt werden. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Workshops wurden unterschiedliche Qualifizierungsbausteine konzipiert, die den Weiterbildungsbedarf widerspiegeln, der derzeit bei Unternehmen aller Größenklassen im Fokus steht und in das Angebot des bbw aufgenommen. Die ESF-geförderte Qualifizierungsreihe „Unternehmen im Transformationsprozess –  Beschäftigte für den digitalen Wandel stärken“  trägt mit ihren ausgewählten Modulen in besonderer Weise der KMU-Fokussierung der Förderaktion 17 – REACT-EU „Berufliche Qualifizierung von Erwerbstätigen“ Rechnung, richtet sich aber grundsätzlich an Beschäftigte aller Unternehmen, die vom Digitalen Wandel betroffen sind.